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Liebe FreundInnen und Bekannte,

liebe HomöopathInnen und FreundInnen der Homöopathie

 

Ihr seid ja alle über Zoes Erkrankung informiert, trotz vieler zu umschiffender Klippen geht es ihr gut. Neben der Behandlung ihres Auges am Hospital for Sick Children (HSC) in Toronto wird Zoe von Dr. Spinedi, einem Arzt der sich auf die homöopathische  Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert hat, homöopathisch behandelt. Von dieser Behandlung hat Zoe bisher sehr profitiert. Doch heut geht es nicht um Zoe, sondern ein anderes Mädchen, das die gleiche Erkrankung trägt wie sie, Retinoblastom.  Gorata ist auch dreieinhalb Jahre alt, Afrikanerin, ihr wurde im Alter von einem Jahr ein Auge entfernt. Die OP wurde möglicherweise nicht nach den neusten medizinischen Erkenntnissen durchgeführt, wie dem auch sei, kam es zu einem Rezidiv. Ein neuer Tumor hatte sich hinter dem entfernten Auge gebildet, somit ein Gehirntumor. Goratas Mutter Salome schickte verzweifelte emails um die Welt, in der Hoffnung Informationen zu erhalten, was das beste Vorgehen in diesem Falle sei. Eine engagierte Engländerin, Abby, selbst Retinoblastom- Überlebende, erhielt die mail und stellte Kontakt zum HSC her. Die dortigen ÄrztInnen überredeten die Ärzte in Botswana am Tag der geplanten OP, diese keinesfalls durchzuführen, da dies mit Sicherheit ein Streuen des Tumors und den Tod der Patientin zur Folge haben würde. Es war schwierig, aber mit Mühe und Not und unter Beschimpfung der Eltern wurde die OP abgesetzt. Daraufhin organisierte Abby die Anreise von Gorata und ihrer Mutter nach Toronto. Eine Stiftung zugunsten eines Mädchens, das ebenfalls Retinoblastom hat und dem beide Augen entfernt wurden, der Daisy Fund, übernahm die Reisekosten. Gorata hat eine systemische Hochdosis Chemotherapie mit anschließender Stammzellentherapie sowie Bestrahlung hinter sich. Seit April erhält sie einmal wöchentlich eine lokale Chemotherapie.  Ihre anfänglich sehr schlechte Prognose von 50% Überlebenschance hat sich beträchtlich verbessert, die ÄrztInnen halten eine Heilung für Möglich.

Da ich der Meinung bin, dass Chemotherapie und Bestrahlung möglicherweise oder unter Umständen dazu führen können, Tumore zu beseitigen, jedoch Heilung nur von einer Heilmethode kommen kann und nicht durch die Gabe von Giften, halte ich auch bei Gorata eine homöopathische Behandlung für sehr wichtig. Salome war über die Idee sehr froh, sie hat zwar keine Erfahrungen mit Homöopathie, aber meine Erfahrungen mit Zoe und meine Versuche das Prinzip zu erklären, sind bei ihr auf Zustimmung gestoßen. Ich konnte auch einen guten Homöopathen in Toronto ausfindig machen, Dr. Ashit Kapadia behandelt Gorata seit März konstitutionell. Er ist ursprünglich aus Indien und hat bei Rajan Sankaran und Nandita Shah gelernt.

Im März ist der Rest der Familie nachgekommen, Abby hatte mehrere Fluggesellschaften ermuntert, die Familie kostenlos von Botswana nach Toronto zu fliegen. Ihr Vater John und drei Schwestern, Bame (5), Naledi (7), und Thabitha (12) stehen nun gemeinsam mit Gorata und Salome die Therapie durch. John wird im September zurück nach Haus müssen, um den Laden und die Fleischerei, die sie betreiben fortzuführen. Zur Zeit macht das Salomes Bruder, der unbezahlten Urlaub nehmen konnte.

Da die afrikanische Währung in Kanada nichts wert ist, die Familie keine Ersparnisse hat und derzeit auch kein Einkommen, sind sie sehr knapp bei Kasse und ich habe versprochen, die Kosten für die Homöopathische Behandlung  von Gorata und wenn nötig auch der anderen Familienmitglieder zu sammeln.

Dazu habe ich ein Spendenkonto bei der Kreissparkasse Lüchow- Dannenberg (BLZ 25851335) mit der Kontonummer 67629 eingerichtet.

Meine Bitte an Euch ist diese Unterfangen zu unterstützen, indem ihr eine Einzugsermächtigung erteilt, bzw.einen  monatlichen Dauerauftrag über möglichst 10 Euro einrichtet. Im April 2006 kann ich eine Abrechnung an alle UnterstützerInnen verschicken (bitte Anschrift oder email schicken) und euch über den aktuellen Stand unterrichten. Zwischenzeitlich könnt ihr euch selbst informieren auf einer englischsprachigen Seite, die Abby für Gorata betreibt: http://www.orphancancer.org/Gorata/Journal/july05-1.html 

 

Herzliche Grüße und ebensolchen Dank, Kerstin